UNSERE ZUKUNFT

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#121

Klima: FRONTLINE Film: Climate of Doubt (wg. Greedy Lying Bastards)

in News 08.03.2013 19:08
von Jonas • 615 Beiträge

Ich kenne den neuen Film "Greedy Lying Bastards" noch nicht,
aber ich denke, der FRONTLINE-Film vom 23.10.2012 hat ähnlichen Inhalt
und ist öffentlich zugänglich:

http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/climate-of-doubt

---
Greedy Lying Bastards (neuer Film, Vorstellung):
http://www.taz.de/Film-Greedy-Lying-Bastards/!112330


zuletzt bearbeitet 08.03.2013 19:16 | nach oben springen

#122

Klima: Arktis: Abwärtstrend des Meereseises

in News 17.03.2013 21:03
von Jonas • 615 Beiträge
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#123

RE: Klima: Arktis: Abwärtstrend des Meereseises

in News 18.03.2013 09:32
von Lisadill • 744 Beiträge

Buchrezension

Festungsgesellschaft

Christian Parenti hat ein Buch über die sozialen und politischen Folgen des Klimawandels ­geschrieben
Von Gerd Bedszent


Wer in dem Buch »Im Wendekreis des Chaos. Klimawandel und die neue Geographie der Gewalt« von Christian Parenti einen erneuten Nachweis für die sogenannte Erderwärmung vermutet, wird enttäuscht sein. Die wird als bekannt und nachgewiesen vorausgesetzt. Parenti, Professor an der School for International Training Graduate Institute in Vermont/USA, außerdem Journalist und Buchautor, thematisiert die sozialen Folgen dieses Klimawandels etwa in Ostafrika, dem indischen Subkontinent, in Mittelasien, Mittelamerika und Brasilien. Sein Text ist irgendwo zwischen Reisereportage und historisch-sozioökologischer Analyse angesiedelt.

Parenti schildert mit Sympathie den antikolonialen Aufbruch und die Konstituierung neuer Staatswesen im 20. Jahrhundert, die allerdings schon damals vom Kampf der USA gegen jede Form sozialistischer Orientierung überschattet wurden. Das gipfelte in verschiedenen, in Asien und Afrika ausgefochtenen Stellvertreterkriegen mit der Sowjetunion. Militärische Aufstandsbekämpfung und Kriege haben schon damals einen Prozeß sozialer Zersetzung der traditionellen Gemeinschaften befördert. Die jetzt aufgrund des Klimawandels verstärkt auftretenden Dürrewellen entwurzeln in vielen dieser Regionen Bauern und vertreiben Nomadenstämme. Viehdiebstähle und Kampf um schrumpfende Wasservorräte führen zu immer neuen Flüchtlingsströmen und blutigen Auseinandersetzungen. Einstmals funktionierende Staaten brechen zusammen oder werden auf eine funktionslose Hülle reduziert. Milizen und Banden gewöhnlicher Krimineller können sich problemlos aus den Arsenalen sich auflösender Armeen bewaffnen. An die Stelle einer funktionierenden Ökonomie tritt zunehmend die kriminelle Schattenwirtschaft. Die Reste von Polizei und Militär nehmen im Zuge der Bandenkriege selbst immer mehr die Züge krimineller Vereinigungen an. Für große Teile der Bevölkerung bleibt als einzige Überlebensmöglichkeit oft nur die Flucht aus den betroffenen Regionen.
Kampfschrift
Ob die von dem Autor geschilderte Welle von »ethnischem Irredentismus, religiösem Fanatismus, Rebellion, Banditentum, Drogenhandel und kleinteiligen Ressourcenkriegen« nun ausschließlich auf das Konto des Klimawandels geht, mag zu Recht bezweifelt werden. Parenti meint, daß die »Krisen von Armut und Gewalt« auch ein spätes Erbe des Kalten Krieges sowie der neoliberalen Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte sind. Die bereits vorhandenen Szenarien gesellschaftlichen Zusammenbruchs überlagern sich mit sozialen Folgen des Klimawandels und verstärken diese.

Der Autor hat sein Buch auch als Kampfschrift wider die von westlichen Regierungen und Militärs betriebene Politik des »bewaffneten Rettungsbootes« konzipiert. Der Klimawandel gehe mit einem von westlichen Regierungen betriebenen »schmutzigen Krieg« einher. Anstatt etwas gegen den Treibhauseffekt und damit etwas gegen die Ölindustrie zu tun, verwandele die »US-amerikanische politische Sklerose« sich lieber in eine »Festungsgesellschaft« und schotte sich militärisch gegen Klimaflüchtlinge ab. Parenti nennt die Reaktion, auf die globale Erwärmung und deren Folgen ausschließlich mit »Bewaffnung, Ausschluß, Vergessen, Repression, Überwachung und Töten« zu reagieren, einen Versuch, »neofaschistische Inseln relativer Stabilität in einem Meer von Chaos« zu schaffen. Er zitiert konservative und grüne US-Politiker, die mit offen rassistischen Parolen für die ideologische Rechtfertigung des »grünen Autoritarismus« sorgen. Wie der Autor belegt, hat das US-Militär Regionen klimabedingten Zusammenbruchs schon als erneute Sicherheitsbedrohung registriert und entsprechende Strategien entwickelt. Eine neue »Repressionsökonomie« von Rüstungsunternehmen und privaten Söldnerfirmen hat sich ebenfalls bereits gierig auf die sich auftuende Marktlücke gestürzt.
Sozialreformismus
Der Autor tadelt die sozialen Auswirkungen neoliberaler Strukturreformen auf die Wirtschaft verschiedener Staaten entschlossen, ist aber ansonsten in seiner Kapitalismuskritik sehr zögerlich. Anerkennenswert ist, daß er am Ende des Buches die Einschätzung von Marx und Engels wiedergibt, die in ihren Werken den Widerspruch zwischen Natur und kapitalistischer Produktionsweise herausgearbeitet haben. Abweichend von dieser Erkenntnis meint Parenti allerdings, es bliebe angesichts des rasant fortschreitenden Klimawandels keine Zeit mehr, auf eine »sozialistische, kommunistische, anarchistische oder tiefenökologische Revolution« zu warten. Nach seiner Einschätzung könne die Klimakrise daher nur im Rahmen des Kapitalismus selbst gelöst werden. Ein solcher von ihm erhoffter plötzlicher Ausbruch von Vernunft und »Versöhnung mit der Natur« in der kapitalistisch strukturierten Welt wird in seinem Buch allerdings weder theoretisch begründet, noch enthält dieses irgendwelche Fakten, die auf eine derartige Umkehr zu einer Politik der Verantwortung schließen lassen. Einer der ganz wenigen Lichtblicke, die der Autor gelten läßt, ist bezeichnenderweise die mit unverhohlener Sympathie geschilderte Entwicklung in Bolivien unter der Präsidentschaft von Evo Morales.

Rosa Luxemburg hat die entscheidende Frage, um die sich Parenti herumdrückt, vor hundert Jahren gestellt: Sozialismus oder Barbarei? Ein Verdienst des Buches ist es, zahlreiche Fakten, die das belegen, zusammenzutragen und die bisherigen Reaktionen von Wirtschaft und Regierungen auf die selbstverschuldete Entwicklung als ebenfalls barbarisch zu charakterisieren. In seinen Schlußfolgerungen bleibt der Autor leider weitgehend im grünen Sozialreformismus stecken.

Christian Parenti: Im Wendekreis des Chaos - Klimawandel und die neue Geographie der Gewalt. Laika Verlag, Hamburg 2013, 305 Seiten, 19,90 Euro

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#124

Klima: Was ist die globale Erwärmung?

in News 20.03.2013 00:54
von Jonas • 615 Beiträge

Oder genauer wohin geht der Energieüberschuss? (Hauptsächlich in die Ozeane):

http://www.skepticalscience.com/david-ro...al-warming.html


zuletzt bearbeitet 20.03.2013 00:55 | nach oben springen

#125

Klima: GREEDY LYING BASTARDS by Daryl Hannah

in News 23.03.2013 15:39
von Jonas • 615 Beiträge

GREEDY LYING BASTARDS by Daryl Hannah (englisch):


---
Leider ist der ganze Film nicht auf youtube zu finden.
Ein Film ähnlichen Inhalts über die Machenschaften der Öl/Kohle/Gas-Industrie
zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung ist "Climate of doubt"

Ganzer Film:
http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/climate-of-doubt

Climate of Doubt:


zuletzt bearbeitet 23.03.2013 15:45 | nach oben springen

#126

RE: Klima: GREEDY LYING BASTARDS by Daryl Hannah

in News 27.03.2013 05:34
von Lisadill • 744 Beiträge

Frostiger Frühling dank Erderwärmung

Wetter Der eisige März, der Deutschland fest im Griff hat, ist ebenso eine Folge des Klimawandels wie andere, stetig zunehmende Wetterextreme
Frostiger Frühling dank Erderwärmung

Bedingt schön


Klimawissenschaftler haben die gewaltigen Schneestürme und eisigen Temperaturen, die noch immer in weiten Teilen Europas und Nordamerikas herrschen, mit dem dramatischen Schwund an arktischem Eis in Verbindung gebracht. Sowohl die Ausdehnung wie auch das Volumen des Meereises, das sich in jedem Jahr im Arktischen Ozean bildet und wieder schmilzt, sind im vergangenen Herbst auf ein historisches Tief gefallen und Satellitenaufnahmen, die das National Snow and Ice Data Centre (NSIDC) in Boulder, Colorado am vergangenen Montag veröffentlicht hat, zeigen, dass die Ausdehnung des Eises auch gegenwärtig nahe am Minimum dessen liegt, was für diese Jahreszeit üblich ist.

„Das Meereis verschwindet rapide. Im Vergleich zu vor 30 Jahren ist es um 80 Prozent zurückgegangen – ein dramatischer Verlust. Das ist ein Symptom der Erderwärmung und trägt seinerseits zu der verstärkten Erwärmung der Arktis bei“, sagt Jennifer Francis vom Rutgers Institute of Coastal and Marine Science.

Francis und eine wachsende Zahl anderer Wissenschaftler sind überzeugt, dass der Verlust des arktischen Eises zu der Erwärmung von Meer und Atmosphäre beiträgt und so die Position des Jetstreams verändert – jenes sich in großer Höhe bewegenden Luftstroms, der Sturmsysteme steuert und das Wetter in der nördlichen Hemisphäre maßgeblich bestimmt.

„Die Eisschmelze beeinflusst den Jetstream und führt zu den extremen Wettern, die wir in mittleren Breiten erleben. Sie ermöglicht der kalten arktischen Luft, viel weiter nach Süden zu gelangen. Es ist möglich, dass sich das Wetter nur sehr langsam ändert, weil der südliche Ausläufer des Jetstream größer wird und gegenwärtig fast eine Rekordposition erreicht hat.“

Francis hat den Temperaturanstieg in der Arktis mit den extremen Wettern des vergangenen Jahres in Zusammenhang gestellt und warnte im September, dass die Rekordschmelze des Meereises von 2012 zu einem kalten Winter in Großbritannien und Nordeuropa führen könnte.

Unterstützung für diese These erhielt sie von Wladimir Petoukhow, Professor für Erdsystemanalyse am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Seine Forschungen legen nahe, dass die diesjährige Eisschmelze die Richtung des Jetstreams verändern könnte: „Die Eismenge befand sich letztes Jahr auf einem Rekordtief und ist jetzt in manchen Teilen der Arktis wie der Labrador- und Grönlandsee äußerst gering. Dies könnte die Ursache für die Entwicklung von Hochdruckgebieten sein.“

Der starke Schneefall und die eisigen Temperaturen, die den März 2013 in der nördlichen Hemisphäre gekennzeichnet haben, stehen in starkem Kontrast zu der Tatsache, dass viele Länder den wärmsten Frühling aller Zeiten erleben. Die These, dass Windmuster sich ändern, weil das schmelzende Eis der Arktis große Bereiche des Ozeans, die normalerweise zugefroren sind, der Atmosphäre aussetzt, erkärt nach Ansicht der Wissenschaftler sowohl die extreme Kälte als auch die extreme Wärme.

Ein jüngst veröffentlichtes Paper der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) der US-Regierung kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass die erhöhte Erwärmung der Arktis das Wetter in der nördlichen Hemisphäre beeinflusst hat. „Wenn aufgrund der Eisschmelze mehr Sonnenenergie in den Arktischen Ozean gelangt, gibt es Grund zu der Annahme, dass sich in Nordamerika und Europa mehr extreme Wetter wie extremer Schneefall, Hitzewellen und Überschwemmungen ereignen“, sagen die Wissenschaftler.

Auch der scheidende Chefberater der britischen Regierung in Umweltfragen, Sir John Beddington, warnte vor dem Hintergrund eines möglichen Zusammenhangs zwischen der arktischen Eisschmelze und extremen Wettern vor „mehr Dürren, Überschwemmungen und Stürmen“ und sprach von einer „großen Dringlichkeit“ bei der Bekämpfung des Klimawandels. „Diese Art von Veränderungen betreffen uns sehr kurzfristig. Die nördliche Hemisphäre hat im vergangenen Jahr sowohl Hitze-Niederschlagsrekorde als auch Dürren und Überschwemmungen erlebt.“

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#127

Klima: Alfred Wegener Institut: Studie zeigt Zusammenhang zwischen arktischer Meereisbedeckung im Sommer und dem Winterwetter

in News 29.03.2013 01:07
von Jonas • 615 Beiträge

Neue Studie zeigt Zusammenhang zwischen arktischer Meereisbedeckung im Sommer und dem Winterwetter in Mitteleuropa

Auch wenn die aktuelle Wetterlage scheinbar dagegen spricht: Die Wahrscheinlichkeit für kalte, schneereiche Winter in Mitteleuropa steigt, wenn die Arktis im Sommer von wenig Meereis bedeckt ist. Wissenschaftler der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben einen Mechanismus entschlüsselt, wie eine schrumpfende sommerliche Meereisbedeckung die Luftdruckgebiete in der arktischen Atmosphäre verändert und darüber unser europäisches Winterwetter mitbestimmt. Diese Ergebnisse einer globalen Klimaanalyse haben sie kürzlich in einer Studie in der Fachzeitschrift Tellus A veröffentlicht.


http://www.awi.de/de/news/press_releases...9277091b1bbe929

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#128

Klima: Wandel aus der Vogelperspektive

in News 29.03.2013 17:38
von Jonas • 615 Beiträge
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#129

Klima: Why Arctic Sea Ice matters

in News 08.04.2013 23:41
von Jonas • 615 Beiträge

Why Arctic Sea Ice matters (über die Methan-Clathrate in der arktischen Schelfsee):
( http://www.envisionation.co.uk/index.php...sea-ice-matters )

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#130

Klima: Peak Food

in News 11.04.2013 22:54
von Jonas • 615 Beiträge

Global Food Prices Continue to Rise

As both climate change and population growth continue to increase, there is reason to believe that food commodity prices will be both higher and more volatile in the decades to come.


http://www.worldwatch.org/global-food-prices-continue-rise-0
---

Food Security

Over the next 50 years, global population is expected to rise by over 40%, from 7 billion at present to about 10 billion by 2065. If we pursue a “business as usual” approach to CO2 emissions, can we to feed such a massive increase in population? The answer appears to be an emphatic “No”. Even if anthropogenic CO2 emissions were reduced to zero by 2050 (unlikely) the only peaceful alternative to extensive malnutrition, starvation and food wars is to curb CO2 and population growth.


http://www.skepticalscience.com/FOOD.html
---
Full Planet, Empty Plates: The New Geopolitics of Food Scarcity
Lester R. Brown


With food scarcity driven by falling water tables, eroding soils, and rising temperatures, control of arable land and water resources is moving to center stage in the global struggle for food security. “In this era of tightening world food supplies, the ability to grow food is fast becoming a new form of geopolitical leverage. Food is the new oil,” Lester R. Brown writes.

What will the geopolitics of food look like in a new era dominated by scarcity and food nationalism? Brown outlines the political implications of land acquisitions by grain-importing countries in Africa and elsewhere as well as the world’s shrinking buffers against poor harvests. With wisdom accumulated over decades of tracking agricultural issues, Brown exposes the increasingly volatile food situation the world is facing.


http://www.earth-policy.org/books/fpep


zuletzt bearbeitet 11.04.2013 22:55 | nach oben springen

#131

Klima: Emissionshandel: Desaster für den Klimaschutz in Europa

in News 17.04.2013 09:16
von Jonas • 615 Beiträge

Emissionshandel: Desaster für den Klimaschutz in Europa

Das wichtigste Instrument für den Klimaschutz ist unbrauchbar geworden. Die EU will den Emissionshandel nicht regulieren. Und Kanzlerin Merkel lässt zu, dass Deutschland bei diesem Thema in Brüssel stumm bleibt. Vom Willen, alles dafür zu tun, um künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten, ist nichts mehr übrig.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/em...uropa-1.1650748

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#132

Klima: Erwärmung in menschlichen Zeiträumen unumkehrbar aber anhaltbar, theoretisch

in News 19.04.2013 23:18
von Jonas • 615 Beiträge
zuletzt bearbeitet 21.04.2013 09:11 | nach oben springen

#133

Klima: Neuer Blog beim Guardian

in News 25.04.2013 14:29
von Jonas • 615 Beiträge

http://www.guardian.co.uk/environment/cl...sus-97-per-cent

z.B.

There are periods when the ocean heats up more quickly than the surface, and other periods when the surface heats up more quickly than the oceans. Right now we're in a period of fast ocean warming and overall, global warming is continuing at a very fast pace.

The confusion on this subject lies in the fact that only about 2 percent of global warming is used in heating air, whereas about 90 percent of global warming goes into heating the oceans (the rest heats ice and land masses). But humans live at the Earth's surface, and thus we tend to focus on surface temperatures. Over the past 10–15 years, Earth's surface temperature has continued to rise, but slowly. At the same time, the warming of the oceans – and the warming of the Earth as a whole – has accelerated.



zuletzt bearbeitet 25.04.2013 22:15 | nach oben springen

#134

Klima: die Schlacht um KeystoneXL und andere Teer/Fracking-Pipelines

in News 26.04.2013 22:48
von Jonas • 615 Beiträge

KeystoneXL ist eine Pipeline für ÖL aus kanadischen Teersanden von Kanada nach Texas, um die ein Krieg geführt wird, als ginge es auswirkungsmässig um die finanzielle Zukunft der Teersande (nicht ganz unbegründete Annahme) und klimamässig um viel oder nichts (nichts behauptet die Industrie, aber die Teersande machen einen grossen Teil der fossilen Reserven aus, kann also nicht stimmen).

Wer sich den momentanen Zustand der Schlacht antun will: SkepticalScience hat inzwischen einen eigenen Newsfeed dafür (z.B. http://www.skepticalscience.com/2013-SkS...Bulletin-9.html ), neben dem allgemeinen Newsfeed zum Thema Klima (bzw. sie gruppieren die zu gross gewordene Menge inzwischen so).

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#135

Klima: Interview mit James Hansen:The One Thing We Should Be Doing to Prevent Catastrophic Climate Change

in News 27.04.2013 22:56
von Jonas • 615 Beiträge

"...

So what we should do to solve the problem and get us to move to a clean energy future is to book a gradually rising price on carbon, which would be a fee that you collect from possible fuel companies at the domestic mine or the port of entry. So it's a very small number of sources and very accurately known. So you can just have a carbon fee which we suggest, for example, should be 10 dollars a ton to start with and increase year-by-year. The money that's collected should be distributed 100 percent back to the public, to all legal residents, in equal amount. That way people would have the resources needed to make changes over coming years.
...
Unless you make fossil fuels pay their true costs, people will just keep burning them. The [Obama] administration's approach is, “Well, let's reduce coal use and make vehicles more efficient.” Those things will reduce U.S. carbon emissions, but they won't solve the problem because they reduce the demand for fossil fuels which makes them cheaper and somebody else will burn them.
...
The only way to solve the problem is to put an honest price on the fossil fuels. And it's going to need to be international. So the United States and China are going to have to get together and agree on the fact that they both will need to put a gradually rising price on carbon emissions. And I feel that's a doable thing because China knows that they will suffer from climate change more than most places. They have their 50 million people that are living near sea level. They have tremendous pollution, air and water pollution from fossil fuels. So they have a strong incentive for wanting to deal with this problem.
...
"

http://www.alternet.org/environment/jame...etter830898&t=3

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#136

Klima: Die Rolle des Feuers im Kohlenstoff-Zyklus und Berücksichtigung für large scale Bio-Engineering (Terra Preta)

in News 28.04.2013 00:02
von Jonas • 615 Beiträge

Scientists have uncovered one of nature's long-kept secrets—the true fate of charcoal in the world's soils. The ability to determine the fate of charcoal is critical to knowledge of the global carbon budget, which in turn can help understand and mitigate climate change.
...


http://phys.org/news/2013-04-charcoal-bl...rbon-soils.html

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#137

Klima: Letzte Ausfahrt zum 2-Grad-Ziel?

in News 03.05.2013 11:23
von Jonas • 615 Beiträge
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#138

Klima: es wurde teuer (und es wird noch teuerer werden: je weniger wir machen, desto teuerer)

in News 05.05.2013 02:51
von Jonas • 615 Beiträge

http://tcktcktck.org/2013/04/u-s-disaste...increases/51523

"A new report from the Center for American Progress (CAP) reveals that the United States has spent a total of $136 billion in disaster relief from the surge in extreme weather the nation has faced since 2011. Government agencies have been coping with the economic consequences of persistent drought, record-breaking heat waves, intense hurricanes and wildfires, attempting to regain normalcy in a changing climate.

...

The report also highlighted research from the U.S. Federal Emergency Management Agency (FEMA) that estimates that for every one dollar spent on pre-disaster adaptation, four dollars are saved in reduced weather damages. Investments made in adaptation and community resilience are wise investments that save money – as well as lives and property – in the long term. Acknowledging the connection between our role in creating global climate change and the mounting damages caused by natural disasters is vital to beginning to make forward-thinking investments in climate solutions and local resilience."


zuletzt bearbeitet 05.05.2013 03:15 | nach oben springen

#139

Klima: Endzeit-Glaube behindert Massnahmen gegen Klimawandel

in News 05.05.2013 11:11
von Jonas • 615 Beiträge

"… The study, based on data from the 2007 Cooperative Congressional Election Study, uncovered that belief in the “Second Coming” of Jesus reduced the probability of strongly supporting government action on climate change by 12 percent when controlling for a number of demographic and cultural factors. When the effects of party affiliation, political ideology, and media distrust were removed from the analysis, the belief in the “Second Coming” increased this effect by almost 20 percent. …"

http://www.rawstory.com/rs/2013/05/01/be...on-in-u-s-study

Vielleicht sollte ich meine Klima-Strategie also ändern und nicht nutzlos zu dem Thema auf Mini-Foren herum posten,
sondern lieber behaupten, ich sei Jesus, und dann sagen, dass Gott uns befiehlt, besser auf den Planeten aufzupassen.

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#140

RE: Klima: Endzeit-Glaube behindert Massnahmen gegen Klimawandel

in News 05.05.2013 12:08
von Lisadill • 744 Beiträge

da ist wohl was Wahres dran

jetzt bist du auf 6300! Haleluja.



Zitat von Jonas im Beitrag #139
"… The study, based on data from the 2007 Cooperative Congressional Election Study, uncovered that belief in the “Second Coming” of Jesus reduced the probability of strongly supporting government action on climate change by 12 percent when controlling for a number of demographic and cultural factors. When the effects of party affiliation, political ideology, and media distrust were removed from the analysis, the belief in the “Second Coming” increased this effect by almost 20 percent. …"

http://www.rawstory.com/rs/2013/05/01/be...on-in-u-s-study

Vielleicht sollte ich meine Klima-Strategie also ändern und nicht nutzlos zu dem Thema auf Mini-Foren herum posten,
sondern lieber behaupten, ich sei Jesus, und dann sagen, dass Gott uns befiehlt, besser auf den Planeten aufzupassen.


zuletzt bearbeitet 05.05.2013 12:09 | nach oben springen


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