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#1

Konferenz: „Green Economy – Ein neues Wirtschaftswunder?“

in News 05.09.2012 17:00
von Jim Bob • 494 Beiträge


Green Economy war im Juni 2012 zentrales Thema des Umweltgipfels Rio+20. Doch was kommt danach? Green Economy ist vor allem eins: Eine Chance für wirtschaftliche Entwicklung, Armutsbekämpfung und Umweltschutz weltweit, aber besonders auch für Deutschland. Die OECD nennt unser Land das „Labor für grünes Wachstum“. Wie kann die Green Economy einen Schub für nachhaltiges Wachstum auslösen? Auf welche Innovationsfelder sollen wir setzen? Welche Rahmenbedingungen beschleunigen die Umsetzung?


FONA - Forschung für Nachhaltige Entwicklungen
Green Economy Konferenz: Bundesforschungsministerin Annette Schavan, Jeremy Rifkin, Barbara Kux, Bundesumweltminister Peter Altmaier

Dazu veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) am 04. / 05. September 2012 im ewerk in Berlin die Konferenz: „Green Economy – Ein neues Wirtschaftswunder?“.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Bundesumweltminister Peter Altmaier wollen mit einer gemeinsamen Initiative den Umbau der Wirtschaft zu einer nachhaltigen "Green Economy" beschleunigen. Schavan und Altmaier haben dazu rund 450 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verbänden und Gesellschaft zu einer zweitägigen Konferenz nach Berlin eingeladen, um unter anderen über die Frage zu diskutieren, wie mit marktwirtschaftlichen Instrumenten nachhaltige Produktion, Preisbildung und Konsumverhalten erreicht werden können. Die Konferenz in Berlin soll der erste Schritt auf dem Weg zu einem neuen Forschungsprogramm Green Economy sein. Ziel der "Grünen Ökonomie" ist es, die Art des Wirtschaftens in Zukunft ressourceneffizienter, umweltverträglicher und sozial inklusiver zu machen.

Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

"Wir brauchen eine neue Qualität von Wachstum, in der Wirtschaftsentwicklung und Ressourcenverbrauch voneinander entkoppelt sind."

"Die besten Ideen, Wege und Produkte nützen nichts, wenn Gesellschafts- und Demokratieverträglichkeit fehlen."

"Das neue Wirtschaftswunder zielt auf qualitatives Wachstum, auf nicht weniger als die Erhaltung der Lebensgrundlagen. Dafür brauchen wir einen breiten Konsens in Wirtschaft und Gesellschaft."

Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

"Mir geht es darum, den alten und falschen Gegensatz von Umwelt und Industrie zu überwinden!"

"Wir müssen uns Gedanken darüber machen wie das, was wir in Deutschland entwickeln, auf der ganzen Welt angewandt werden kann."

"Wir haben gute Voraussetzungen dafür, dass wir eine neue Aufbruchstimmung schaffen."

Barbara Kux, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Chief Sustainability Officer und Leitung Supply Chain Management

„Wir müssen dafür sorgen, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Nischenthema, sondern ein integraler Bestandteil der beruflichen Ausbildung wird.“

„Für augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht."
(Werner von Siemens)

"Wir brauchen Nachhaltigkeitskriterien bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen."

Jeremy Rifkin, The Foundation on Economic Trends

„What Germany needs is something profound - a shift in geopolitical conciousness to biospheric conciousness.“

"Today the German and European mission is to lead us into this new world. We need to create a research agenda, create deployment agendas, use these models as flagship projects across the world."

"We need to be off carbon by 2040."


Zum Konferenzprogramm und den Sessionergebnissen: www.fona.de/ge2012/programm.php.

Quelle: http://www.fona.de/green-economy


+++ Jim Bob ist Moderator des Forum unsere Zukunft +++

„Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss.“
Marie Curie

zuletzt bearbeitet 05.09.2012 17:02 | nach oben springen

#2

RE: Konferenz: „Green Economy – Ein neues Wirtschaftswunder?“

in News 06.09.2012 02:58
von Jonas • 615 Beiträge

>We need to be off carbon by 2040

"need to be" ja, aber "will be"?

30 Jahre für 100% Reduktion heisst 10 Jahre für 33% Reduktion,
heisst ca. 3% Reduktion pro Jahr, weltweit.

Momentan wächst der Ausstoss statt zu schrumpfen ...
http://www.focus.de/panorama/welt/klima-...aid_681295.html
(2009 als Vergleichsjahr zu nehmen ist natürlich unzulässige Panikmache).

Jorgen Randers beim Club of Rome, Vorstellung seines Buches 2052:
Seine Vorhersage: CO2 Peak in ca. 2035, in 2052 wieder beim Level von 1990:
zu wenig um Selbstverstärkungseffekte des Klimas
in der zweiten Jahrhunderthälfte sicher zu verhindern
(+2 Grad in 2052, Peak bei +3 Grad in 2080, falls kein Teufelskreis beginnt:
Hansen (NASA) und andere meinen übrigens, dass es schon ab 1,5 Grad gefährlich wird).
Oder, wie Randers es formuliert: "Humanity won't make it"
http://www.clubofrome.org/?p=703

Da kann man nur hoffen, dass Randers nicht recht hat ...
und trotzdem darf man natürlich nicht aufhören, Änderung zu erreichen,
sonst kommt es sicher so schlimm oder noch schlimmer.
Es geht um Schadensbegrenzung.

---
Mehr Club of Rome (Denis Meadows, Jorgen Randers, Lester Brown):
http://www.transition-initiativen.de/gro...imits-to-growth

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#3

2052 (Interview mit Jorgen Randers)

in News 22.10.2012 00:25
von Jonas • 615 Beiträge

Vor 40 Jahren rüttelte ihr Report die Welt auf: "Die Grenzen des Wachstums". Nun schauen die Wissenschaftler des renommierten Club of Rome zurück und voraus. "2052 – Die Welt in 40 Jahren" heißt ihr neuer Bericht. Darin werden die weltweiten Anstrengungen im Kampf gegen Umweltzerstörung und Klimawandel bilanziert und weitergerechnet, inklusive des Booms der erneuerbaren Energien. "Wir tun jetzt viel. Es ist genug, um das Bevölkerungsproblem in den Griff zu bekommen. Es ist genug, um das Ressourcenproblem zu lösen. Aber es ist nicht genug, um den Klimawandel zu begrenzen", sagt der Leitautor des Berichts, der norwegische Professor Jørgen Randers, im Interview mit klimaretter.info.

...
http://www.klimaretter.info/konsum/hinte...roblem-geloestq

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