UNSERE ZUKUNFT

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#1

Sonnenkraftwerk

in Energiespeicher 20.05.2011 14:43
von Jim Bob • 494 Beiträge

Das Sonnenkraftwerk von PROSOL Invest: Energieerzeuger inklusive.

Wenn Sie über den Wechsel zu umwelt- und klimafreundlichem Strom nachdenken,
der wirklich zu 100 Prozent „grün“ ist, bisher aber über kein eigenes Energieerzeu-
gungssystem verfügen, empfehlen wir Ihnen unser Komplettpaket Sonnenkraftwerk,
mit dem Sie einfach und komfortabel Sonnenstrom produzieren, auf Vorrat
speichern und bei Bedarf punktgenau abrufen können.

Unser alles-inklusive-Paket Sonnenkraftwerk enthält eine qualitativ hochwertige
und zertifizierte Photovoltaikanlage von Schüco sowie ein perfekt auf den Eigen-
verbrauch abgestimmtes Speichersystem einschließlich Regeltechnik. Unser alles-
inklusive-Paket bietet aber noch mehr: im Festpreis inbegriffen sind außerdem
alle Dienstleistungen – von der Montage über den Elektroanschluss bis hin zum
gesamten Papierkram wie Genehmigungen und Anmeldungen.

Unsere Experten benötigen für Einbau und Inbetriebnahme in der Regel nicht länger
als zwei Tage.Damit kommen Sie schnellstmöglich in den Genuss Ihrer eigenen
kleinen, aber feinen Stromproduktionsanlage. Und werden unabhängiger von
etablierten Stromkonzernen und deren Preispolitik: Denn das Sonnenkraftwerk
funktioniert als verlässliche Back-up-Anlage.

Mit einem Sonnenkraftwerk können Sie Ihren Eigenverbrauch von selbst pro-
duziertem Strom auf über 80 % erhöhen. Und profitieren außerdem von staatlich
garantierten Vergütungen für jede ins Netz eingespeiste kWh Sonnenstrom!


http://www.premium-sonnenbatterie.de/dow...e_kraftwerk.pdf

Quelle: http://www.premium-sonnenbatterie.de/sonnenkraftwerk.htm


+++ Jim Bob ist Moderator des Forum unsere Zukunft +++

„Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss.“
Marie Curie

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#2

Langes Leben für die Batterie

in Energiespeicher 30.05.2011 10:28
von Jim Bob • 494 Beiträge

Forscher der TU München entwickeln kostengünstige Stromspeicher für erneuerbare Energien:

24.05.2011, Pressemitteilungen

Eine neue Generation von Litium-Batterien könnte bald den Strom der heimischen Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach speichern und so Hausbesitzer zu autarken Stromerzeugern machen. Elektrochemiker und Elektroingenieure der TU München entwickeln Akkus aus Litiumtitanat und Litiumeisenphosphat, die extrem lange haltbar und damit kostengünstig sein werden. Das Projekt wird von der Stiftung Nagelschneider gefördert und auf der Messe Intersolar Europe 2011 in München vom 8. - 10. Juni präsentiert (Halle B3, Stand 230 der Bayern Innovativ GmbH)

Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird unsere Stromnetze völlig verändern. Denn Strom aus Wind und Sonne ist nicht immer gleichmäßig verfügbar und kann nicht immer dort gewonnen werden, wo er gebraucht wird. Zum einen muss daher unser Stromnetz von einem Verteilernetz zu einem europäische konzipiertem Transportnetz umgebaut werden. Zum andern muss Strom gespeichert werden. Bisher geschieht dies in Pumpspeicherkraftwerken; an der Realisation von Druckspeicherkraftwerken wird intensiv geforscht. Eine Alternative als dezentraler Stromspeicher könnte eine neue Generation Litium-Batterien sein, die Litiumtitanat (LTO) für die Anode und Litiumeisenphosphat (LFP) für die Kathode nutzt.

An der TU München entwickeln derzeit Elektrochemiker und Elektroingenieure gemeinsam eine solche LTO-LFP-Batterie, die über extrem viele Ladezyklen haltbar sein soll und sich daher etwa als Stromspeicher von Fotovoltaikanlagen eignen könnte. An Versuchszellen wurde bereits eine Lebensdauer von 20.000 Zyklen ohne eine nennenswerte Veränderung der Kapazität nachgewiesen - bisher gebräuchliche Litiumionenbatterien zum Beispiel schaffen lediglich 1.000 bis 3.000 Zyklen.

Bislang sind LTO-LFP-Batterien noch wenig erforscht, da sie für Elektroautos zu groß und zu schwer wären. Da Anwendungen als Speicher für erneuerbare Energien meist jedoch keine hohen Anforderungen an die Energiedichte stellen, macht die Langlebigkeit von LTO-LFP-Batterien sie als Speicher sehr kostengünstig.

Kontakt:
Prof. Andreas Jossen
Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichersysteme
der Technischen Universität München
Stipendiat der Stiftung Nageschneider: Diplom-Ingenieur Ralph Karl
Tel. 089 289 26966
E-Mail: andreas.jossen@tum.de

Prof. Hubert Gasteiger
Lehrstuhl für Technische Elektrochemie
der Technischen Universität München
Stipendiatin der Stiftung Nagelschneider: Diplom-Chemikerin Rebecca Zeh
Tel. über 089 289 22562
E-Mail: hubert.gasteiger@tum.de

Kontakt: presse@tum.de


+++ Jim Bob ist Moderator des Forum unsere Zukunft +++

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Marie Curie

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#3

RE: Sonnenkraftwerk

in Energiespeicher 30.05.2011 15:10
von Solarteur • 315 Beiträge

Zitat von Jim Bob

Mit einem Sonnenkraftwerk können Sie Ihren Eigenverbrauch von selbst pro-
duziertem Strom auf über 80 % erhöhen. Und profitieren außerdem von staatlich
garantierten Vergütungen für jede ins Netz eingespeiste kWh Sonnenstrom!



So eine Aussage ist nicht gerade seriös. Jeder Mensch weiß, dass Batteriestrom sehr viel teurer ist, als Egal- oder gar Solarstrom.

http://www.oeko-energie.de/produkte/sola...68379ce10d2aa01


weniger ist mehr...

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#4

RE: Sonnenkraftwerk

in Energiespeicher 30.05.2011 16:21
von Christian Silberhorn • 29 Beiträge

Also ich werde in letzter Zeit schon mal des öfteren nach "autarker" Stromversorgung gefragt. Ist ja irgendwie auch der nächst logische Schritt nach einer eigenen PV-Anlage. Und wenn jetzt zukünftig mal öfter der Strom ausfällt (damit wir uns nicht zu sehr mit dem Atomausstieg beeilen) wird die Nachfrage noch größer werden. Insofern bin ich an seriösen Angeboten/Anbietern für solche "Insel-Batterie-Anlagen" durchaus interessiert.

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#5

RE: Sonnenkraftwerk

in Energiespeicher 31.05.2011 13:02
von acte • 585 Beiträge

Finde ich auch sehr interessant, ist aber sicherlich sehr teuer, oder?


"Die Dogmen wechseln, und unser Wissen ist trüglich..."

Arthur Schopenhauer

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#6

RE: Sonnenkraftwerk

in Energiespeicher 01.06.2011 09:42
von Solarteur • 315 Beiträge

Wie hier und an anderer Stelle erklärt, stellt das größte Problem die Ungleich-Verteilung Sommer-Winter dar.

http://www.utopia.de/blog/oeko-energie/a...egen-konnen-was


Wer z.B. eine Gartenhütte nur im Sommer versorgen will, kann sehr einfach und günstig seinen Strom erzeugen. Geht es aber ums Einfamilienhaus im Winter sieht das - vor allem wegen der Batterien - ganz anders aus.

http://www.oeko-energie.de/produkte/sola...lagen/index.php


In dem Eingangs-Beitrag ging es aber um eine normale Netz-Anlage, die über das Batterie-System die Einspeise-Vergütung erhöhen soll - und das ist aufgrund der viel höheren Batteriepreise einfach nicht drin!


Eine NOT-Strom-Versorgung, die evtl. zweimal im Jahr für ein paar Minuten benötigt wird, geht immer noch am Einfachsten, Billigsten und auch Platzsparendsten mit einem Not-Strom-Generator (immerhin stecken im Liter Sprit ca. 10 kWh).

http://www.oeko-energie.de/produkte/sola...a2089a380a37107


Wie teuer das genau ist, hängt von Verbrauch, Standort und Jahreszeit ab. Manche wollen nur sichergestellt haben, dass die Heizungspumpe weiter läuft, Andere wollen das gesamte Haus zu 100% weiter betreiben.

Ich habe mittlerweile sicherlich im Jahr fünf Kunden, die viele tausend Euro investieren, nur weil sie so verunsichert sind... Die haben dann aber wahrscheinlich auch letzte Wochen ihrer Gurken & Co. weggeworfen und essen nur noch Fleisch...


weniger ist mehr...

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