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#1

Dieses Jahr keine Fürsorge für die Walfänger?

in Natur & Umweltschutz 02.05.2011 22:47
von outlawjens • 234 Beiträge

Der japanischen Walfangindustrie, auch bekannt als Japanisches Walforschungsinstitut, wurde dieses Jahr die Sozialhilfe gestrichen.

Die von Staatsfürsorge abhängige Walfangindustrie wird wohl nicht in der Lage sein, ihre Flotte im Dezember 2011 erneut ins Südpolarmeer zu schicken. Die japanische Regierung kündigte diese Woche massive Budgetkürzungen an, um Gelder für die Reparatur der durch das Erdbeben und den Tsunami entstandenen Schäden aufzutreiben und um den Menschen zu helfen, die aus dem Sperrgebiet um Fukushima evakuiert werden mußten. Zusätzlich zieht die anhaltende Krise der Kühlung der Atomreaktoren hunderte Millionen Dollar aus der Staatskasse.

Dies hat zu weitreichenden Kürzungen geführt, auch in der Kinderhilfe, der Unterstützung älterer Bürger und den Renten, sowie der Reparatur und Erhaltung von Infrastrukturen.

Dennoch sind die Regierungsbürokraten Japans immer noch getrieben von Stolz, Wut und Rachegelüsten. Aus diesem Grund sandte Japan kürzlich eine Delegation nach Palau, um die Republik von Palau aus der Zusammenarbeit mit der Sea Shepherd Conservation Society zu drängen. Japan hat angeboten, allerdings noch nicht bestätigt, Palau mit einem Patrouillenboot und Spenden für dessen Betrieb zu unterstützen, wenn Palau die Vereinbarung mit Sea Shepherd zurückweist.

Sea Shepherd wäre äußerst zufrieden, wenn Palau Japans Unterstützung für das Patrouillenboot und Spenden erhielte. Dies würde uns in die Lage versetzen, auf andere pazifische Inselstaaten zuzugehen und vergleichbare Angebote zu unterbreiten, die Japan hoffentlich motivieren, wieder mit Gegenangeboten zu antworten. Auf diese Weise könnten wir Japan dazu bringen, den ganzen Südpazifik mit Patrouillenbooten gegen illegale Fischerei zu beliefern.

Daher besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Regierung weitere öffentliche Empörung in Japan riskiert und die japanische Walfangflotte erneut bezuschusst. Und wenn das geschieht, werden erneut Sea Shepherd-Schiffe in das Walschutzgebiet Südpolarmeer zurückkehren, um weiterhin gegen den illegalen kommerziellen Walfangs einzuschreiten.

Es gab einige Kritiker, die uns nahelegten, Japan wegen der zurückliegenden Katastrophen in Ruhe zu lassen. Die Sache ist aber die, dass das Eingreifen Sea Shepherds sich nicht gegen das japanische Volk richtet. Wir gehen gegen ungesetzliche Aktivitäten vor – Walwilderer in einem Gebiet weit weg von Japan, im Walschutzgebiet Südpolarmeer, wo Wale angeblich unter gesetzlichem Schutz stehen.

Würde der Kampf gegen Drogenhandel auf Eis gelegt, wenn es in Kolumbien ein Erdbeben gäbe? Würden wir den Kampf gegen die Haifischflossenjagd chinesischer Langleinenfischer vor Lateinamerika einstellen, wenn China ein Erdbeben erlitte? Die Antwort ist „nein“. Naturkatastrophen können nicht als Rechtfertigung für illegale Aktivitäten benutzt werden, einschließlich der Verletzung internationaler Umweltschutzgesetze.

Die Sea Shepherd Conservation Society widmet sich der Beendigung aller illegalen Walfangaktivitäten durch wen auch immer, wo auch immer, weshalb auch immer. Wir können keine Unterschiede machen. Wildern ist wildern und das ist nicht nur ethisch falsch – es ist ein Verbrechen!

Quelle: http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110426-1.html


We don't need no thoughts control!

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#2

RE: Dieses Jahr keine Fürsorge für die Walfänger?

in Natur & Umweltschutz 03.05.2011 23:48
von acte • 585 Beiträge

"Naturkatastrophen können nicht als Rechtfertigung für illegale Aktivitäten benutzt werden, einschließlich der Verletzung internationaler Umweltschutzgesetze."

Sehe ich auch so!


Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
Mahatma Gandhi

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