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Was will Herr Domscheit-Berg?

in Internet 23.02.2011 23:55
von outlawjens • 234 Beiträge

Kurz zur Person:

Daniel Domscheit-Berg (* 1978), Geburtsname Daniel Berg, auch bekannt unter seinem Pseudonym Daniel Schmitt, ist ein deutscher Informatiker, ehemaliger Sprecher der Enthüllungsplattform WikiLeaks und Autor.
Quelle: Wikipedia

Er schrieb das Buch "Inside Wikileaks".
Aber warum? Um evtl. genauso berühmt zu werden wie Julian Assange?
Oder wurde er durch irgendwelche Nachrichtendienste dazu gezwungen?

Darum geht es:
"Überraschend persönlich wird Daniel Domscheit-Berg in einem Erfahrungsbericht über drei Jahre bei Wikileaks, über seine Erlebnisse mit dem Gründer Julian Assange.
Die Netzgemeinde spricht von einer Schlammschlacht der Netz-Aktivisten. Fünf Monate lang hat sich Wikileaks-Aussteiger Daniel Domscheit-Berg zurückgehalten. In einem am Freitag erscheinenden Buch aber packt er aus, enthüllt höchst private Dinge über Projektgründer Julian Assange und offenbart, dass die bei den Regierenden gefürchtete Enthüllungsplattform "lange nur aus zwei Vollzeit-Leuten und einem Server" bestand. Aus Sorge um die Sicherheit habe er Dokumente mitgenommen - Domscheit-Berg will sie wieder zurückgeben. Aber Wikileaks will rechtlich gegen den ehemaligen Sprecher vorgehen.
Die Entscheidung, Internes nach außen zu tragen, sei ihm sehr schwergefallen, schreibt der Informatiker in der Vorbemerkung von "Inside Wikileaks. Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt". Auf einer Pressekonferenz sagte der Autor zwar am heutigen Donnerstag in Berlin: "Es ist kein Abrechnungsbuch". Was Domscheit-Berg aber auf 300 Seiten ausbricht, ist eine höchst private Bilanz von drei Jahren an der Seite von Julian Assange.
Das Ausmaß der in dieser Zeit erfahrenen persönlichen Verletzungen offenbart der Autor in kleinen belanglosen Anekdoten: "Gab es vier Scheiben Leberkäse, aß er drei und ließ mir nur eine, wenn ich zu langsam war". Auf die Frage, warum er auf solche Details eingehe, antwortete der Autor bei der Vorstellung des Buchs am Donnerstag in Berlin: "Das vermittelt ein Bild, was aus meiner Sicht wichtig ist."
Quelle: http://www.computerwoche.de/management/it-macher/2364326/ "

Ich denke mal, er hat mit seinen diversen Fernsehauftritten in letzter Zeit genau das erreicht was er vor hatte.
Sich selbst in den Vordergrund rücken, sein Buch gut verkaufen und Wikileaks zu diskreditieren.
Ich finde das traurig.
Wir brauchen solche Enthüllungsplattformen.


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