UNSERE ZUKUNFT

Selber denken und verantwortlich handeln. Lasst uns nachhaltig etwas bewegen!

#1

Dem Leben entfremdet..

in Plauderecke 10.07.2013 09:28
von Lisadill • 744 Beiträge

so heisst das neue Buch von Arno Gruen.
Besonders gut gefiel mir seine Vorstellung von Gemeinschaft und der Individualität des Einzelnen.
Die Angst vor Nähe wird durch Erziehung(Demütigungen) verursacht und macht echte Gemeinschaft (in der es auch individuellen Ausdruck geben muss und kann) kaputt oder gleich unmöglich. Viele haben Angst ihr bisschen Selbst auflösen zu müssen für Gemeinschaft weil sie keins entwickeln durften um die Eltern nicht zu verunsichern. Das entfremdet.
Er verusucht seine Thesen mithilfe von Beispielen der Anthropologen ,die Naturvölker und deren Umgang mit Babys beobachtet haben, zu stützen,was ihm, finde ich, ganz gut gelingt.

schönes Buch das zum Nachspüren anregt.
(Gruen ist halt Psychoanalytiker,und leider fehlen oft wissenschaftliche Beweise,sagt mein Sohn und der ist ja Prof in Oxford ;-))

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#2

RE: Dem Leben entfremdet..

in Plauderecke 10.07.2013 11:40
von Jonas • 615 Beiträge

Ich hatte mal ein Buch über die Kommune Niederkaufungen: das Schwierigste ist anscheinend nicht das ökologischere Leben, oder die gemeinschaftliche Steuerung, sondern das Klein-Soziale (neben anderen schwierigen Dingen, wie das notwendige Geld ausserhalb verdienen): das ist nicht wie Arbeitskollegen, mit denen man sich nicht so gut verträgt und mit denen man halt so gut und konstruktiv wie möglich umgeht, sondern man ist diesen Menschen dann auch nach Feierabend auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ... http://www.kommune-niederkaufungen.de/be...0-jahre-kommune-–-momentaufnahmen-aus-niederkaufungen/


zuletzt bearbeitet 10.07.2013 11:44 | nach oben springen

#3

RE: Dem Leben entfremdet..

in Plauderecke 10.07.2013 12:07
von Lisadill • 744 Beiträge

drum wegen solch destruktiver interaktionen soll man laut gruen wieder lernen zu fühlen.. empathie ist eine angeborene fähigkeit des menschen ..eigentlich.

für mich persönlich war der rückzug bisher oftmals die einzige alternative zum schutz meiner integrität gewesen. eine funktionierende gemeinschaft in der man ein eigenes selbst spüren und leben kann ist schon mein traum. anpassung finde ich gewalttätig. der empathische ,mitfühlende mensch ist keine gefahr für die anderen.

auf "transition town"bietet jemand eine übungsgruppe an :"gemeinschaftsbildung nach scott"oder so.wollt ich mal probieren.

Zitat von Jonas im Beitrag #2
Ich hatte mal ein Buch über die Kommune Niederkaufungen: das Schwierigste ist anscheinend nicht das ökologischere Leben, oder die gemeinschaftliche Steuerung, sondern das Klein-Soziale (neben anderen schwierigen Dingen, wie das notwendige Geld ausserhalb verdienen): das ist nicht wie Arbeitskollegen, mit denen man sich nicht so gut verträgt und mit denen man halt so gut und konstruktiv wie möglich umgeht, sondern man ist diesen Menschen dann auch nach Feierabend auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ... http://www.kommune-niederkaufungen.de/be...0-jahre-kommune-–-momentaufnahmen-aus-niederkaufungen/

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#4

RE: Dem Leben entfremdet..

in Plauderecke 13.07.2013 16:34
von Lisadill • 744 Beiträge

http://www.youtube.com/watch?v=2sKcsFkV0uw

die erfrischende frau ditfurth

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